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24 Juni

Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Nach ihrem Sieg in der Sonderklasse beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt die Ortsgemeinde Niederzissen erneut Besuch von einer Bewertungskommission. Diesmal führten Ortsbürgermeister Rolf Hans und der Erste Beigeordnete Ralf Doll eine fünfköpfige Expertengruppe unter der Leitung von Rainer Hub (ADD Trier) für den Gebietsentscheid durch die Straßen und Gassen von Niederzissen.

Unser Dorf hat ZukunftSchwerpunkte des rund einstündigen Besichtigungsgangs waren verschiedene Projekte in der Brohltalstraße sowie Henks Mühle, die Erinnerungs- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge, der Mehrgenerationenplatz und der Marktplatz.

Noch vor dem Rundgang hatte Ortsbürgermeister Rolf Hans den Besuchern in der Bausenberghalle die Gemeinde per Bild und Text vorgestellt. Schwerpunkte der Darstellung waren abgeschlossene und geplante Bauvorhaben und vor allem das ehrenamtliche Engagement in Niederzissen. „In dieser Hinsicht können wir ein ganz dickes Pfund vorweisen. Das ist ein Segen für unsere Bevölkerung“, sagte der Gemeindechef.

Begrüßt wurde die Delegation in der Bausenberghalle auch vom Kreisbeigeordneten Friedhelm Münch und von Brohltal-Bürgermeister Johannes Bell. „Ich kann der Gemeinde Niederzissen zu ihren Aktivitäten nur gratulieren“, sagte der Gast aus dem Kreishaus. Gute Wünsche für den Wettbewerb überbrachte auch Bürgermeister Bell. Dank sagte er bei dieser Gelegenheit Nadja Durben, die in der Verwaltung für die Dorferneuerung zuständig ist, sowie Bauamtsleiter Hubertus Reuter, die neben interessierten Bürgern ebenfalls am Rundgang teilnahmen.

Der begann unmittelbar neben der Halle in der Seniorenwerkstatt, die beim Kreiswettbewerb mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Hier sind rüstige Rentner tätig, die einmal pro Woche überall in der Gemeinde anpacken, wo es etwas zu tun gibt. Besichtigungsschwerpunkte in der Brohltalstraße waren mehrere Bauprojekte, so beispielsweise die laufende Fassadensanierung des ehemaligen Gasthauses Schmitz mit seiner ortsbildprägenden Giebelwand.

Weiter ging´s zu Henks Mühle, die in den vergangenen Jahren von einem Arbeitsteam des Kultur- und Heimatvereins mit Unterstützung der Eigentümer wieder funktionstüchtig gemacht wurde. Nachdem diese Sanierungsmaßnahme inzwischen weitgehend abgeschlossen ist, reparieren die fleißigen Handwerker Fahrräder für Flüchtlinge. 132 alte Drahtesel wurden inzwischen schon fahrtauglich gemacht. Die Geschichte der ehemaligen Synagoge erzählte anschließend Richard Keuler, der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins. Er war die Triebfeder bei der Umsetzung dieses landesweit beachteten Sanierungsprojektes.

Erst im vergangenen Jahr wurde der benachbarte Mehrgenerationenplatz eingeweiht, den wiederum der Ortsbürgermeister vorstellte. Eine Brücke über den Wirrbach führte die Besichtigungskommission auf den neu gestalteten Marktplatz, der als Feiergelände bei größeren Gemeindefesten dient. Hier steht auch der alte Bauhof. Der soll bald abgerissen werden. Dann verfügt Niederzissen über ein weiteres freies Grundstück in bester Lage, für das derzeit noch eine optimale Nutzungsmöglichkeit gesucht wird. Angelika Petrat von der Kreisverwaltung, ebenfalls ein Gast beim Ortsrundgang, bot ihre Beratung an. Die will Ortsbürgermeister Hans nach der Sommerpause gerne in Anspruch nehmen. Bei der Abschlussbesprechung in der Bausenberghalle erfuhr der Gemeindechef im Übrigen viel Lob für das, was die Delegation zuvor gesehen und gehört hatte..

Bild: Die Seilbahn auf dem Mehrgenerationenplatz nutzte Frank Hastenteufel von der Bewertungskommission im Rahmen der Besichtigung gleich zu einer flotten Fahrt.

Foto: ©Hans-Willi Kempenich
Text: ©Hans-Willi Kempenich

Zuletzt aktualisiert: Samstag, 24. Juni 2017 11:30